Alle Artikel

Corona Sonderprogramm
Weitere 100 Millionen Euro
3. März 2021

Jugendherbergen, Schullandheime oder Familienferienstätten sind durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht. Um ihren Bestand zu sichern, verlängert das Bundesjugendministerium ein Sonderprogramm.

Jugendbildungsstätten, Familienferienstätten, Jugendherbergen - Häuser, die sonst mit Leben gefüllt sind, stehen derzeit leer. Seit März 2020 sind außerschulische Bildungsangebote mit Übernachtungen nur sehr eingeschränkt möglich, Schul- und Klassenfahrten wurden abgesagt. Die Folgen für die Einrichtungen sind massive Einnahmeausfälle bei weiterlaufenden Fixkosten. Eine existenzbedrohende Situation insbesondere für gemeinnützige Einrichtungen, die nur in eingeschränktem Maße Rücklagen bilden können.

Sonderprogramm wiederholt
Deshalb verlängert Bundesjugendministerin Franziska Giffey das "Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit". Weitere 100 Millionen Euro stehen für 2021 zur Verfügung. Vom 1. bis zum 28. März können gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung und der Kinder- und Jugendarbeit in schwierigen wirtschaftlichen Situationen die Finanzhilfe beantragen. Die entsprechende Richtlinie hat Bundesjugendministerin Franziska Giffey am 1. März unterschrieben. Bereits im vergangenen Jahr hat das Bundesjugendministerium diese gemeinnützigen Einrichtungen mit einem kurzfristig aufgelegten 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm unterstützt.

Zuschüsse mildern finanzielle Notlage ab
Mit der Neuauflage des Sonderprogramms können finanzielle Notlagen bei gemeinnützigen Übernachtungsstätten im Bereich der Kinder- und Jugendbildung und Kinder- und Jugendarbeit im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni 2021 abgemildert werden. Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und begegnungsstätten der Jugendverbände sowie der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten. Die Beantragung der Mittel ist vergleichsweise einfach möglich. Die Einrichtungen müssen eine durch die Corona-Pandemie bedingte finanzielle Notlage nachweisen. Vorhandene Liquiditätsengpässe beziehungsweise nicht gedeckte Fixkosten können bis zu einem Anteil von 90 Prozent durch einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm ausgeglichen werden. Die maximale Zuschusshöhe pro Bett wurde von 400 Euro im Jahr 2020 auf bis zu 800 Euro angehoben. Für die Sicherung des ersten Halbjahres 2021 können bis zum 28. März Zuschüsse beantragt werden.


Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Bild: BMFSFJ

Bildmaterial: depositphotos.com *
Domain: sedo.com *
* Werbung

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2020-2021 hostel-finden.de

Diese Website verwendet Cookies!

Diese Webseite verwendet mehrere Arten von Cookies:
Funktionale sowie technische Cookies sind unbedingt erforderlich, um die Funktionen der Webseite nutzen zu können.
Des Weiteren verwenden wir Cookies für Marketingzwecke, weil diese für die Statistik und Wiedererkennung benötigt werden.
Zu guter Letzt nutzen wir in manchen Fällen Personalisierungs-Cookies für die Kommunikation außerhalb der Webseite.

Datenschutzerklärung
Impressum